Schluss mit den Werbe-Faxen!

07. Mai 2010 von Alexander Moll (Kommentare: 0)

Screenshot FritzBox
Benutzeroberfläche

"Leder-Chefsessel sagenhaft günstig", Lichtschläuche mit Preisrabatten ab 100 Metern, "täuschend echte" Plastikpflanzen - teilweise sind es recht skurrile Stilblüten, die einem so ins heimische Faxgerät flattern. Häufig des Nachts, nicht selten aus Gibraltar - aber stets unerwünscht. Mit Hilfe der FRITZ!Box können Sie der Papierverschwendung Einhalt gebieten.

Wie Sie unerwünschte Rufnummern z.B. in der FRITZ!Box 7170 sperren können, haben wir hier bereits beschrieben. Doch viele Fax-Versender haben Ihren Sitz im Ausland und dürfen daher noch ihre Rufnummer unterdrücken. Mit dieser Anleitung können Sie auch dieser anonymen Anrufer Herr werden.

Der Trick ist, in der FRITZ!Box einen internen Anrufbeantworter (AB) einzurichten, der alleine dazu dient, die unerwünschten anonymen Werbe-Faxe permanent darauf umzuleiten. Statt sein Fax versenden zu können, erreicht der Spammer dann nur nur eine automatische Ansage, mit der er nichts anfangen kann.

Damit der dazu eingerichtete AB nicht auf "normale", also gewünschte Anrufe reagiert, sollten Sie zuerst unter Telefoniegeräte -> Festnetz eine zusätzliche fiktive(!) Rufnummer einrichten, z.B. "0000000". Erst dann richten Sie unter Telefoniegeräte -> Übersicht den neuen AB ein, der nur auf die Nummer "0000000" reagieren soll, Rufe sofort annimmt und dann nur eine Ansage abspielt.

Zuletzt richten Sie unter Erweiterte Einstellungen -> Telefonie -> Rufumleitung die permanente Rufumleitung ein. Leiten Sie dazu ganz einfach Alle Anrufe ohne Rufnummer an die betreffende Rufnummer (Ihre Faxnummer) auf den neuen internen AB weiter - und schon werden Sie zukünftig keine Faxe ohne Rufnummernübermittlung mehr erhalten. Die einzelnen Schritte finden Sie unten noch einmal in Bildern.

Vergessen Sie aber nicht: Ihre Faxnummer wird nun gar keine Anrufe bzw. Faxe ohne Rufnummernübermittlung mehr erhalten. Vergewissern Sie sich, dass Sie damit keine gewünschten Absender blockiert haben.

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